Kreuzbandriss - Die häufigste Sportverletzung

Bereits durch simple Verletzungen, beispielsweise eines Sturzes oder einer Verdrehung, kann es gelegentlich dazu kommen, dass sich das vordere Kreuzband zu stark überdehnt und infolgedessen reißt. Um Folgeschäden zu vermeiden, ist eine schnelle Behandlung besonders wichtig.

Baenderriss

Was sind die Folgen eines Kreuzbandrisses?

Gelegentlich bleibt es Kreuzbandriss unbemerkt. Ist die Instabilität nur mäßig stark, kann ein Riss des Kreuzbandes unter Umständen viele Jahre unerkannt bleiben und dem Betroffenen zunächst keine Beschwerden machen. Vereinzelt können leichte Symptome wie ein Wackelgefühl oder wiederholtes Wegknicken auftreten. Daraus resultierende Folgeverletzungen wie ein Meniskusriss oder dauerhafte Knorpelschäden tragen zum Kniegelenkverschleiß bei.

Wie wird ein Kreuzbandriss diagnostiziert?

Liegt die Vermutung eines Kreuzbandrisses vor, so wird durch eine besondere Apparatur kontrolliert, ob eine vermehrte Beweglichkeit des Unterschenkels gegenüber der des Oberschenkels nachzuweisen ist. Um die Diagnose zu vervollständigen wird anschließend zu einer Kernspintomographie geraten.

Welche Behandlungsformen gibt es beim Riss des vorderen Kreuzbandes?

Liegt nur eine geringe Instabilität vor, lässt sich diese meist durch eine nichtoperative Therapie behandeln. Durch Kraft- und Koordinationstraining wird die Beinmuskulatur und somit auch das Kniegelenk stabilisiert.

Allen körperlich aktiven Betroffenen mit ausgeprägter Instabilität wird zu eine Operation geraten, bei der das Kreuzband durch ein kräftiges Ersatzgewebe ausgetauscht wird. Besonders bei jüngeren Patienten bleibt hier oftmals keine andere Wahl um das Knie langfristig vor Arthrose zu schützen.


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