Bestätigt sich die Diagnose Kalkschulter, sollte im ersten Schritt zunächst konservativ behandelt werden. Dabei kommen mehrere Maßnahmen infrage:
Begleitend ist Physiotherapie sehr wichtig. Ziel ist es, die schmerzbedingte, reaktive Verspannung der Hals- und Nackenregion zu lockern und die muskuläre Steuerung der Schulter zu verbessern. Lassen Sie sich im Rahmen der Physiotherapie Übungen zeigen, die Sie anschließend selbstständig durchführen können.
Eine weitere Behandlungsoption ist die sogenannte Stoßwellenbehandlung. Hierbei werden hochenergetische Wellen eingesetzt, die in der Tiefe des Gewebes die Durchblutung anregen und so zum Abbau des Kalkdepots beitragen sollen. Studien zeigen allerdings, dass die Stoßwellenbehandlung nur bei einem Teil der Betroffenen zum Erfolg führt. Die Erfolgsaussichten sind also nur mäßig gut.
Führt die konservative Behandlung zu keiner durchgreifenden Besserung der Schulterschmerzen und ist die Lebensqualität dauerhaft eingeschränkt, empfiehlt Dr. Stefan Preis, Gelenkspezialist an der KLINIK am RING – Köln, die Ursache der Schulterschmerzen und nicht nur die Symptome zu behandeln.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig gestellter Fragen zum Thema. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns persönlich zu kontaktieren oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.
Zum Einsatz kommen entzündungshemmende Gels und gegebenenfalls für ein paar Tage entzündungshemmende Tabletten. Wirkungsvoller ist eine entzündungshemmende Spritze an den Schleimbeutel der betroffenen Schulterregion.
Die Physiotherapie lockert die schmerzbedingte Verspannung der Hals- und Nackenregion und verbessert die muskuläre Steuerung der Schulter. Wichtig ist, sich Übungen zeigen zu lassen, die Sie anschließend selbstständig durchführen können.
Bei der Stoßwellenbehandlung regen hochenergetische Wellen die Durchblutung in der Tiefe des Gewebes an und sollen so zum Abbau des Kalkdepots beitragen. Studien zeigen jedoch, dass die Behandlung nur bei einem Teil der Betroffenen zum Erfolg führt.
Wenn die konservative Behandlung keine durchgreifende Besserung bringt und die Lebensqualität dauerhaft eingeschränkt ist, sollte die Ursache der Schulterschmerzen behandelt werden, nicht nur die Symptome.