Führt die konservative Behandlung zu keiner durchgreifenden Besserung der Schulterschmerzen, empfiehlt Dr. Stefan Preis, Gelenkspezialist an der KLINIK am RING – Köln, die Ursache der Beschwerden und nicht nur die Symptome zu behandeln. Ursächliche Behandlung bedeutet: Die Verkalkung sollte entfernt werden. Das ist im Rahmen eines minimalinvasiven Eingriffs, einer arthroskopischen Operation, möglich. Der Vorteil liegt auf der Hand: die dauerhafte Lösung des Problems. Anders als eine Kaffeemaschine muss die Schulter nicht immer wieder entkalkt werden.
Das Kalkdepot sitzt im Bereich der Rotatorenmanschette, genauer in der Supraspinatussehne. Darüber liegt das Schulterdach, das häufig eine knöcherne Ausziehung, eine Art Nase, nach unten aufweist. Das Schulterdach geht in das Schlüsselbein über, beide bilden das Schultereckgelenk. Beim Hochheben des Arms drückt das Kalkdepot unter das Schulterdach, und genau das verursacht die Schmerzen.
Bei der Arthroskopie schauen die Operateure mit einer Minikamera von hinten in die Schulter und bringen von der Seite und von vorne feine Instrumente ein. Der Eingriff umfasst mehrere Schritte:
Ist der Kalk entfernt, kann die Sehne abheilen. Und ist im Schulterdachbereich Platz geschaffen, ist die Ursache des Problems beseitigt.
Damit der Eingriff durchgeführt werden kann, müssen Sie völlig entspannt sein. Hierzu ist eine entsprechende Narkose erforderlich. Im Vorfeld untersucht Sie die Anästhesistin beziehungsweise der Anästhesist und bespricht die Narkose mit Ihnen. Am Operationstag kommen Sie in die Klinik. Der Eingriff selbst dauert circa 30 Minuten. Die Operation kann ambulant erfolgen, alternativ bleiben Sie für ein bis zwei Nächte zur Beobachtung und Nachbehandlung in der Klinik.
Da die Schulter nicht allzu lange geschont werden muss, ist die Arbeitsausfallzeit überschaubar. Je nach Art der Tätigkeit liegt sie zwischen drei bis vier Tagen bei nicht körperlicher Arbeit und circa drei bis vier Wochen bei intensiver körperlicher Belastung. Das entspricht ungefähr dem Zeitraum, in dem auch der Sport eingeschränkt ist. Danach kann die Schulter in aller Regel wieder vermehrt belastet werden.
Die Ergebnisse nach einer arthroskopischen Kalkdepot-Entfernung sind exzellent, denn das Problem, der Kalk, wird ursächlich und dauerhaft beseitigt. Dr. Preis empfiehlt einen solchen Eingriff deshalb in aller Regel. Letztendlich muss jedoch jeder Fall individuell geprüft und entschieden werden.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig gestellter Fragen zum Thema. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns persönlich zu kontaktieren oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.
Wenn die konservative Behandlung zu keiner durchgreifenden Besserung der Schulterschmerzen führt. Dann sollte die Ursache behandelt, also die Verkalkung entfernt werden.
Der Eingriff erfolgt arthroskopisch mit Minikamera und feinen Instrumenten. Im Schulterdachbereich wird Platz geschaffen, das Kalkdepot über einen kleinen Zugang eröffnet und der Kalk herausgedrückt und abgesaugt. Danach kann die Sehne abheilen.
Die Operation selbst dauert circa 30 Minuten. Sie kann ambulant durchgeführt werden, alternativ bleiben Sie ein bis zwei Nächte zur Beobachtung und Nachbehandlung in der Klinik.
In der Regel nach zwei bis drei Tagen. Der Arm wird nach der Operation nicht ruhiggestellt und kann für Alltagsbewegungen im unteren Bereich von Anfang an eingesetzt werden.
Je nach Tätigkeit zwischen drei bis vier Tagen bei nicht körperlicher Arbeit und circa drei bis vier Wochen bei intensiver körperlicher Belastung. Ungefähr so lange ist auch der Sport eingeschränkt.
Mit der arthroskopischen Kalkdepot-Entfernung wird das Problem ursächlich und dauerhaft beseitigt. Die Schulter muss nicht, wie etwa eine Kaffeemaschine, immer wieder entkalkt werden.