Impingement-Syndrom der Schulter richtig behandeln – konservative Therapie oder OP?

Veröffentlicht am:
17.09.2020
Dauer:
2:07
3 Stufen Behandlung des Impingement-Syndroms: Dr. Stefan Preis von der KLINIK am RING - Köln zeigt Ihnen was Sie selbst gegen die Schulterschmerzen tun können, welche konservativen Therapiemöglichkeiten beim Schulter Impingement-Syndrom wirklich helfen und wann eine operative Therapie zur Behandlung sinnvoll sein kann.

Konservative Therapie oder Operation: Welche Reihenfolge ist richtig?

Die Medizin unterscheidet grundsätzlich zwei Therapieformen: die konservative und die operative Behandlung. Erkrankungen sollten nach Möglichkeit zunächst mit einfachen, nebenwirkungsarmen Maßnahmen behandelt werden, also konservativ. Erst danach kommen komplexere Maßnahmen infrage. Dr. Stefan Preis, Gelenkspezialist an der KLINIK am RING – Köln, empfiehlt deshalb eine Stufentherapie.

Was können Sie selbst gegen die Schulterschmerzen tun?

Zu Anfang sind Sie selbst gefordert:

  • Gönnen Sie Ihrer Schulter etwas Ruhe.
  • Kühlen Sie die Schulter gegebenenfalls mit einem Cold Pack.
  • Tragen Sie regelmäßig ein entzündungshemmendes Gel auf.

Verringern sich die Schulterschmerzen darunter nicht und verschwinden sie nicht innerhalb von zwei bis drei Wochen völlig, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Beschwerden abklären lassen.

Wie geht die konservative Behandlung beim Arzt weiter?

Bestätigt sich die Diagnose Impingement, werden im nächsten Schritt gegebenenfalls für einige Tage entzündungshemmende Tabletten verordnet oder eine entzündungshemmende Spritze direkt an die gereizten Strukturen gesetzt. Zusätzlich ist Physiotherapie sinnvoll, um die muskuläre Steuerung der Schulter zu verbessern.

Parallel kann versucht werden, den natürlichen Heilungsprozess des Gewebes zu unterstützen: zum Beispiel durch physikalische Maßnahmen, durch regenerative Injektionen etwa mit Homöopathika oder Eigenblutplasma sowie durch ein gezieltes Aufbautraining.

Wann ist eine Operation beim Impingement-Syndrom sinnvoll?

Wird die Schulter unter konservativer Behandlung nach drei bis vier Monaten nicht dauerhaft schmerzfrei, sollte durch einen kleinen operativen Eingriff, eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung), die Ursache des Problems beseitigt werden, statt lediglich weiter die Symptome zu behandeln.

Häufig gestellte Fragen zum Thema (FAQ)

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig gestellter Fragen zum Thema. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns persönlich zu kontaktieren oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.

Häufige Fragen zur Behandlung des Impingement-Syndroms

Was hilft bei einem Impingement-Syndrom zuerst?

Zu Beginn sollten Sie der Schulter etwas Ruhe gönnen, sie gegebenenfalls mit einem Cold Pack kühlen und regelmäßig ein entzündungshemmendes Gel auftragen. Bessern sich die Beschwerden so nicht, ist eine ärztliche Abklärung der nächste Schritt.

Wann sollte man mit Schulterschmerzen zum Arzt gehen?

Wenn die Schmerzen unter Ruhe, Kühlung und entzündungshemmendem Gel nicht zurückgehen und nicht innerhalb von zwei bis drei Wochen völlig verschwinden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Beschwerden abklären lassen.

Welche konservativen Behandlungen gibt es beim Impingement?

Infrage kommen entzündungshemmende Tabletten für einige Tage oder eine entzündungshemmende Spritze an die gereizten Strukturen. Dazu kommen Physiotherapie zur Verbesserung der muskulären Steuerung, physikalische Maßnahmen, regenerative Injektionen mit Homöopathika oder Eigenblutplasma sowie ein gezieltes Aufbautraining.

Wann muss ein Impingement-Syndrom operiert werden?

Wird die Schulter unter konservativer Behandlung nach drei bis vier Monaten nicht dauerhaft schmerzfrei, sollte per Arthroskopie (Gelenkspiegelung) die Ursache des Problems beseitigt werden, statt weiter nur die Symptome zu behandeln.

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