Das Impingement-Syndrom gilt als die häufigste Ursache für Schulterschmerzen. Wörtlich übersetzt bedeutet Impingement so viel wie Einklemmen. Dr. Stefan Preis, Gelenkspezialist an der KLINIK am RING – Köln, erklärt das Prinzip am Schultermodell.
Der Oberarmkopf bewegt sich in der Gelenkpfanne. Darüber liegt das sogenannte Schulterdach. Es steht in Verbindung mit dem Schlüsselbein, gemeinsam bilden beide das Schultereckgelenk. Beim Hochheben des Armes werden die Sehnen unter dem Schulterdach eingeklemmt. Geschieht das immer wieder, führt dieses Impingement zu einer Sehnenreizung, und die verursacht Schmerzen.
Typisch für das Impingement-Syndrom sind:
Weil der Schmerz in den Oberarm ausstrahlt, verorten manche Patienten die Beschwerden eher im Arm als in der Schulter.
Schulterschmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden. Denn das Impingement kann nicht nur chronisch werden. Langfristig kann auch ein irreparabler Sehnenschaden bis hin zu einem Sehnenriss entstehen.
Zur genauen Abklärung führen die Ärzte bestimmte Tests durch, beurteilen die Strukturen der Schulter mit dem Ultraschall und veranlassen Röntgen- beziehungsweise MRT-Aufnahmen. Entscheidend ist, dass die richtige Diagnose gestellt wird. Nur so ist eine effiziente und erfolgreiche Behandlung möglich.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig gestellter Fragen zum Thema. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns persönlich zu kontaktieren oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.
Impingement bedeutet wörtlich Einklemmen. Beim Hochheben des Armes werden die Sehnen unter dem Schulterdach eingeklemmt. Geschieht das immer wieder, entsteht eine Sehnenreizung, die Schmerzen verursacht. Das Impingement gilt als die häufigste Ursache für Schulterschmerzen.
Typisch sind Schmerzen beim Hochheben des Armes, etwa beim Wäscheaufhängen, Kämmen oder Föhnen, sowie Ruheschmerzen, vor allem nachts. Häufig strahlen die Schmerzen in den Oberarm aus.
Der Schmerz strahlt häufig von der Schulter in den Oberarm aus. Manche Patienten haben deshalb den Eindruck, das Problem liege im Arm und nicht in der Schulter.
Das Impingement kann chronisch werden. Langfristig kann ein irreparabler Sehnenschaden bis hin zu einem Sehnenriss entstehen. Deshalb sollten anhaltende Schulterschmerzen ärztlich abgeklärt werden.
Ärzte führen bestimmte Tests durch, untersuchen die Strukturen der Schulter mit dem Ultraschall und veranlassen Röntgen- beziehungsweise MRT-Bilder. Die richtige Diagnose ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.