Bei einer gereizten, schmerzenden Achillessehne stehen zunächst Schonung und eine gezielte konservative Behandlung an. Wenn die Achillessehne aber trotz intensiver Physiotherapie, Dehnung, Stoffwechselaktivierung, Salben, Spritzen oder Stoßwellentherapie weiter Beschwerden macht, die Lebensqualität leidet und kein Sport mehr möglich ist, sollten Betroffene dringend mit einem Spezialisten sprechen. Dann gilt es zu prüfen, ob das Problem durch eine Operation ursächlich und damit dauerhaft behoben werden kann.
Ob eine Operation hilfreich ist, hängt maßgeblich vom Schaden der Achillessehne ab. Dr. Stefan Preis, Gelenkspezialist an der KLINIK am RING – Köln, empfiehlt zur genauen Analyse unbedingt eine MRT-Untersuchung. Häufig steckt hinter chronischen Beschwerden eine Teilruptur (Anriss) der Achillessehne.
Bei der Operation werden die angerissenen Sehnenanteile angefrischt und fest miteinander vernäht. Nur so können sie wieder zusammenheilen. In den letzten Jahren hat es dabei Fortschritte gegeben:
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert circa eine Stunde. Danach bleiben Patienten für circa ein bis zwei Tage in der Klinik. Die Nachbehandlung verläuft in mehreren Schritten:
Der gesamte Heilungsprozess wird von einer entsprechenden Physiotherapie begleitet. Anfangs liegt der Schwerpunkt auf Lymphdrainage und sanfter Krankengymnastik. Nach circa sechs bis acht Wochen kann mit einer Trainingstherapie gestartet werden. Bis zur vollen Sportfähigkeit vergehen allerdings circa sechs Monate.
Eine Achillessehnenreparatur ist insgesamt eine recht aufwendige und langwierige Sache. Fachmännisch operiert und gut nachbehandelt, sollte das Problem damit jedoch dauerhaft gelöst sein, sodass danach auch wieder ganz normal Sport möglich ist. Ob eine Operation in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären die Gelenkspezialisten der KLINIK am RING – Köln gern in einem persönlichen Beratungstermin.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig gestellter Fragen zum Thema. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns persönlich zu kontaktieren oder vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.
Wenn die Achillessehne trotz intensiver konservativer Behandlung mit Physiotherapie, Dehnung, Salben, Spritzen oder Stoßwelle weiter schmerzt, die Lebensqualität leidet und kein Sport mehr möglich ist. Dann sollte ein Spezialist prüfen, ob eine Operation das Problem ursächlich und dauerhaft beheben kann.
Ob eine Operation hilfreich ist, hängt maßgeblich vom Schaden der Achillessehne ab. Die MRT-Untersuchung zeigt das genaue Ausmaß; häufig steckt eine Teilruptur der Achillessehne hinter chronischen Beschwerden. Durch die genaue Analyse im Vorfeld kann der Anriss zudem minimalinvasiv operiert werden.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert circa eine Stunde. Danach bleiben Patienten für circa ein bis zwei Tage in der Klinik.
Nach den ersten 10 bis 14 Tagen mit Schiene und Gehstöcken wird für insgesamt circa sechs Wochen ein Spezialschuh mit erhöhter Ferseneinlage getragen. Er entlastet die reparierte Achillessehne, Gehstöcke sind dann nicht mehr nötig. Danach sind wieder normale Schuhe möglich.
Nach circa sechs bis acht Wochen beginnt die Trainingstherapie. Bis zur vollen Sportfähigkeit vergehen insgesamt circa sechs Monate.